Parteipost #9


Parteipost Nummer 9
 

Kurz/Strache setzen alles daran, die Errungenschaften des Sozialstaates, ArbeitnehmerInnenrechte und Sozialpartnerschaft zu zertrümmern. Beim schwarz-blauen Plan von 12-Stunden-Tag und 60-Stunden-Woche ohne Betriebsvereinbarung kann von einer Arbeitszeit-Flexibilisierung zum beiderseitigen Nutzen und auf Basis der Freiwilligkeit keine Rede sein. Dagegen werden wir mit allen Mitteln kämpfen! SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher betont die Solidarität der Sozialdemokratie mit den Gewerkschaften und kündigt "Aktionstage und weitere Schritte" in allen Bezirkshauptstädten an. Hilf mit: Als erstes schon mal mit dem möglichst häufige Teilen dieses Sharepics.

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"Mein Schwager ist Maurer. Wenn man da von Freiwilligkeit spricht, dann gibt es die höchstens bei der Freiwilligen Feuerwehr", sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher. Es geht dem Konzernkanzler Kurz bei der als Flexibilisierung verharmlosten Ausweitung der Tages- und Wochenarbeitszeit um eiskalte Gewinnmaximierung für sein Klientel. Entlarvend ist schon im Vorfeld der Beschlussfassung das Triumphgeheul vonseiten der Wirtschaft. Die Rechnung zahlen jene ArbeitnehmerInnen, die von dieser Regierung eine Arbeitssituation aufgezwungen bekommen, die sie quasi zurück in die Vergangenheit des Manchesterkapitalismus pusht.

Durchpeitschen von Sozialabbau ohne parlamentarische Debatte

Geradezu überfallsartig peitscht die Regierung das Gesetz zum 12-Stunden-Tag und zur 60-Stunden-Woche durch. Der gf. SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder spricht von einem nie dagewesenen Vorgehen im Österreichischen Parlament. SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch betont, dass das Unfallrisiko der ArbeiterInnen massiv steigen wird. Und die SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek erklärt, dass es für Eltern und Alleinerziehende noch schwieriger wird, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.

SPÖ-Aktionen gegen Hackeln bis zum Umfallen

Die SPÖ-Abgeordneten wollen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft gegen den Handstreich der Regierung ankämpfen und führen als ersten Schritt ein eigenes Begutachtungsverfahren durch. "Dazu laden wir Gewerkschaften, Sozialorganisationen, Jugendorganisationen, Kirchen, Glaubensverbände ein, uns ihre Stellungnahme zu schicken", sagt Schieder. 

Schon diese Woche läuft die österreichweite Aktionswoche, mit der die SPÖ auf die Nachteile der 60-Stunden-Arbeitswoche aufmerksam macht, die uns Kurz und Strache aufzwingen wollen. Unter dem Motto "Es ist zum Weinen" werden Info-Materialien verteilt, die zeigen, wie arbeitnehmer- und familienfeindlich die 60-Stunden-Woche ist. "Diese Kampagne wollen wir ausweiten", sagt der SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher.

Friday, June 15, 2018 2:12:00 PM
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